Meine Liebe zur Makrofotografie
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Die verborgene Welt aus nächster Nähe fasziniert mich immer wieder. Was dem bloßen Auge entgeht, halte ich mit meiner Kamera fest.

Meine Liebe zur Makrofotografie

Die Welt aus nächster Nähe: Meine Liebe zur Makrofotografie

Ich heiße Mark Mooibroek, bin 36 Jahre alt und lebe mit meiner Frau Ilona und unseren beiden Töchtern Sherren (14) und Daniek (10) im schönen Emmen (Drenthe). Beruflich arbeite ich im weiterführenden Schulwesen als Systemadministrator und Grafikdesigner. In meiner Freizeit greife ich gerne zur Kamera, um besondere Momente festzuhalten. Für mich ist Fotografie der perfekte Weg, kreativ zu sein und komplett abzuschalten.

Die Welt im Kleinen fasziniert mich schon seit Beginn meines fotografischen Abenteuers. Jedes Blütenblatt, jeder Tautropfen und jedes Insekt erzählt eine Geschichte, die man mit bloßem Auge oft übersieht. Durch das Objektiv meiner Canon EOS R7 in Kombination mit dem Canon RF 100mm ƒ2.8L Macro IS USM wird diese verborgene Welt lebendig!

Warum diese Kombination?

Die Canon R7 ist schnell, leicht und vielseitig. Der APS-C-Sensor bietet mir genau den zusätzlichen Zoom, den ich für Makros brauche – ideal für kleine Motive. Das RF 100mm ist extrem scharf, verfügt über Hybrid-IS (Bildstabilisierung) und bietet sogar eine 1,4-fache Vergrößerung. Zusammen mit dem Crop-Faktor meiner Kamera ergibt sich eine effektive Vergrößerung von 2,8x – perfekt für Makrofotografie.

Techniken, auf die ich bei Makros achte

1. Manueller Fokus

Autofokus ist praktisch, aber bei Makroaufnahmen trifft er oft nicht genau den gewünschten Punkt. Mit manuellem Fokus bestimmst du ganz gezielt den Schärfepunkt. Mithilfe von Focus Peaking kannst du prüfen, ob der Fokus richtig sitzt. Ist das Bild nicht scharf genug? Wähle eine kleinere Blende oder erhöhe den Abstand zum Motiv.

2. Blende: Schärfe vs. Bokeh

Ich fotografiere meistens mit einer Blende zwischen ƒ/2.8 und ƒ/5.6. Das sorgt für genug Tiefenschärfe ohne einen unruhigen Hintergrund. ƒ/2.8 erzeugt ein schönes Bokeh, aber die Schärfentiefe ist so gering, dass schon ein Millimeter Bewegung entscheidend sein kann.

3. Focus Peaking oder Vergrößerung

Mit meiner Canon R7 nutze ich Focus Peaking oder vergrößere den Live-View auf 5x oder 10x. Damit sehe ich exakt, wo die Schärfe liegt – ideal für Insektenaugen oder feine Blütendetails.

4. Licht ist alles

Tageslicht ist wunderbar, aber Makro verlangt manchmal mehr Kontrolle. Ich nutze oft ein LED-Licht oder einen Blitz mit Diffusor. So vermeide ich harte Schatten. Der Sonnenauf- oder -untergang – das goldene Licht – sorgt für eine warme, weiche Stimmung. Lange Schatten und goldene Töne erzeugen Tiefe und Kontrast – perfekt für Makro- und Landschaftsaufnahmen.

5. Stillhalten ist eine Herausforderung

Jede Bewegung zählt. Ich verwende:

  • Auslöseverzögerung oder eine Fernbedienung. Viele Kameras lassen sich per App steuern, ich bevorzuge aber eine Fernbedienung – sie ist einfach schneller.

  • IBIS + Objektivstabilisierung gemeinsam aktivieren. Wenn du mit Stativ arbeitest, besser deaktivieren – sonst verursachen die Systeme eventuell selbst Bewegungen.

  • Ein Reissack als flexible und mobile Unterlage.


Weitere Tipps, die ich oft nutze

  • Früh losziehen: Morgens sind Insekten träger, das Licht ist weicher und Tau liegt auf den Pflanzen.

  • Suche Kontraste: Helle Motive vor dunklem Hintergrund wirken stärker und ziehen den Blick auf sich.

  • Vergrößerung clever nutzen: 1.4x ist toll, zeigt aber auch Fehler. Focus Stacking hilft bei mehr Schärfentiefe – ideal für statische Motive wie Blumen. Die Kamera nimmt mehrere Bilder mit unterschiedlichen Fokus-Ebenen auf. In Photoshop lassen sich die Ebenen zu einem scharfen Gesamtbild kombinieren. Unten ein Beispiel mit 30 Aufnahmen.

  • Experimentiere mit Komposition: Nicht alles muss mittig sein. Wechsle die Perspektive oder geh näher ran – besonders aus niedriger Höhe wirkt Makro oft spannender.

  • Auf den Hintergrund achten: Manchmal entscheidet der Hintergrund über die Bildwirkung. Vermeide Unruhe – schon eine kleine Kamerabewegung kann das ändern.

  • Mehrere Bilder machen: Variiere Blickwinkel und Positionen. So findest du später den besten Treffer.

Zum Schluss

Makrofotografie vereint Geduld, Präzision und Liebe zum Detail. Manchmal bringt nur ein einziges Bild den Zauber – aber genau der lohnt sich. Die Canon R7 und das RF 100mm ƒ2.8L helfen mir, diesen Zauber einzufangen. Ich hoffe, meine Tipps inspirieren dich dazu, deine eigene kleine Welt zu entdecken.

Fragen oder eigene Ergebnisse? Melde dich gern!

Kommentare

4 Kommentare

Teile, was dir aufgefallen ist, was du gelernt hast oder was du selbst ausprobieren würdest.

  • Martin

    Mooi stukje mark.

    Mark Mooibroek

    Dankjewel Martin! 😀

  • Lisa

    Wat een prachtig en inspirerend verhaal Mark! 🤩 Je passie voor macrofotografie spat echt van het scherm af. Ik vond vooral je uitleg over handmatig scherpstellen heel leerzaam.

    Mark Mooibroek

    Bedankt voor je compliment Lisa! Wat fijn om te lezen dat je er iets aan hebt gehad.

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